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Positionspapier der Sächsischen IT-Verbände betont Notwendigkeit der zügigen Fortführung und Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben / Aktuelle Handlungsfelder sind Bildung, Wirtschaft und Verwaltung

 

  • Die Software- und Digitalwirtschaft ist für Sachsen eine Schlüsselbranche, weil sie eine enabling technology darstellt, also eine Querschnittstechnologie, und damit alle Sektoren der sächsischen Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen kann.
  • Die Software- und Digitalwirtschaft kann der Automobilindustrie, deren Zulieferer, und allen klein- und mittelständischen Unternehmen aller Branchen, von Maschinenbau und Logistik bis Tourismus und Medizinwirtschaft, Effizienzvorteile verschaffen. Die Unternehmen können durch Digitalisierung neue Dienste entwickeln, Kunden binden oder neue Marktzugänge erhalten.
  • Jetzt in der Pandemie wurde zum Beispiel die Bedeutung von Online Handel, Online Shops, digitaler Vertrieb oder digitale Kundenansprache sehr offensichtlich.
  • Die Software- und Digitalwirtschaft kann die wesentliche Kraft für das Wirtschaftswachstum sein und sie kann Jobmotor sein. Von 2007 bis 2018 ist die Zahl der Beschäftigten bereits von rund 11.000 auf rund 25.000 gestiegen.
  • Wir schätzen, dass mit einer konsequenten digitalen Transformation die Verdopplung der Arbeitsplätze in der Digitalbranche von aktuell mehr als 25.000 auf 50.000 bis 2030 möglich sein kann. Mit 50.000 Beschäftigten in der Digitalbranche wird Sachsen auch ein führender IT-Standort in Deutschland sein: Das Softwareland Sachsen.

 

Notwendig ist dafür

 

  • Fortführung bzw. Erweiterung des Programms eBusiness im Sinne der Nutzung von Digitalisierungsgutscheinen für insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen aller Branchen.
  • Sicherstellung einer landesweiten Beratung der Unternehmen durch die Kompetenzzentren Mittelstand 4.0 durch Schaffung entsprechender Anlaufstellen auch außerhalb von Chemnitz.
  • Weitere Unterstützung der Digital Hubs inklusive Verankerung in entsprechende europäische Initiativen (European Digital Innovation Hub).
  • Nutzung der im Freistaat aktiven Digitalverbände, so dass Wissen optimal gemanagt und verteilt werden kann.

 

Des Weiteren empfehlen wir die Fortführung der Maßnahmen die wir bereits im Positionspapier “Softwareland Sachsen” vorgeschlagen hatten. Dazu gehören:

 

  • Schließen der Lücken und weiße Flecken der Breitbandversorgung.
  • Schneller Ausbau einer 5-G-Infratruktur und intelligenter Mix aus Mobilfunk und WLAN-Versorgung:
  • Schnellere Digitalisierung der Berufsschulen und digitale Inhalte der beruflichen Bildung.
  • Engere Vernetzung der Unternehmen in Sachsen durch Maßnahmen wie der Cluster oder Future Sax, der Hubs und Kompetenzzentren.
  • Entwicklung und Umsetzung der KI-Strategie Sachsen.
  • Neue Technologien verändern die Prozesse im Unternehmen, Ohne Prozessveränderung werden die Daten, die vorhanden sind, nicht für Effizienz genutzt. Die bestehenden Unternehmen können die digitale Transformation nicht allein bewältigen, sondern brauchen vielfältige flexible Unterstützung.
  • Transparenz durch Datenanalyse: die öffentliche Förderung für die Unternehmen muss neben Geld für Hard- und Software, sondern für Beratung, zusätzliche Mitarbeiter, Qualifikation und Coaching. Kleine Unternehmen müssen zusätzliche Mitarbeiter nur für Digitalisierung einstellen können, die als Innovationsassistenten gefördert werden können.

 

Zusammenfassend: „Es gibt viel zu tun. Die Digitale Wirtschaft in Sachsen muss weiter ausgebaut werden, Breitbandversorgung muss selbstverständlich sein, KI muss ein Schwerpunkt werden. Digitale Wirtschaft braucht digitale Rahmenbedingungen“, Rainer Gläß, CEO GK Software, Vorstandsvorsitzender SWS Digital e.V..

3D Druck kann Lieferengpässe verhindern und macht Unternehmen resistenter gegen Krisen. Gerade produzierende Unternehmen sollten additive Fertigung auf der Agenda haben.

Neue Handelshemmnisse, Embargo gegen Russland, die Coronakrise oder der Brexit zeigen, wie anfällig globale Lieferketten sind. Fehlende Ersatzteile oder wichtige Zulieferkomponenten legen Produktionen still und lösen Unternehmensrisiken aus. Kann der 3D Druck die Lieferketten sichern und produzierende Unternehmen resilienter machen?

Der Einsatz von 3D Druck ist in allen Produktionsprozessen sinnvoll, die auf Zulieferung großer, schwerer und wichtiger Teile angewiesen sind, wenn Ersatzteile nicht mehr beschaffbar sind oder für das Testen von Bauteilen. Das Unternehmen gewinnt die Hoheit über den Prozess, wird unabhängiger und schneller und kann Lagerkosten reduzieren. Dabei geht weniger um die generelle Rückverlagerung der Produktion nach Deutschland und das Ende der internationalen Arbeitsteilung, sondern um den klugen und gezielten Aufbau von additiven Fertigungskapazitäten zur Absicherung der Produktion. Additive Fertigung gehört auf die Agenda der Strategien von Industrieunternehmen.

Norbert Eder, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Südwestsachsen Digital e.V. nahm an dem Studienprojekt über den Erfolg von Innovationsnetzwerken teil. Realisiert wurde das im Rahmen einer Semesterarbeit, welche in Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Controlling der TUM School of Management an der Technischen Universität München (TUM) und dem Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften stattfand. Die Studierenden Ann-Kathrin Metzler und Gregor Ortega Wagner verfassten diese.

Ziel der Seminararbeit ist die Erforschung der Erfolgsmessung und Erfolgsdefinition von Innovationsnetzwerken. Hierzu wurde eine explorative Fallstudie mit fünf Innovationsnetzwerken durchgeführt, unter anderem auch mit Südwestsachsen Digital e.V.

Als Erfolgsdefinition von Innovationsnetzwerken sind Faktoren erkennbar, wie zum Beispiel der Erfolg der Mitglieder, das Mitgliederwachstum und deren Zufriedenheit oder auch der Erfolg von Veranstaltungen. Dieser Erfolg lässt sich auf Erfolgsfaktoren zurückführen wie ein konstantes Netzwerkmanagement, aktive Mitglieder und Veranstaltungen. Zur Messung dieser Erfolgsfaktoren und des Erfolges können Kennzahlen verwendet werden. Anzumerken ist, dass die Verwendung von Kennzahlen mit dem Alter des Netzwerkes oder eventuellen Zertifizierungen, in der Regel steigt.

Daraus ergibt sich, dass Innovationsnetzwerke klare Erfolgsdefinitionen zur Erfolgsmessung benötigen, welche durch Kennzahlen objektiv messbargemacht werden. Zudem ist die Mitglieder-Beteiligung ein Erfolgsfaktor.

Die Autoren empfehlen, dass Innovationsnetzwerke sich klare Erfolgsdefinitionen setzen und für deren Messung Kennzahlen so früh wie möglich einsetzen. Diese bilden ein Konzept für eine objektive Erfolgsmessung.

Die vollständigen Ergebnisse der Seminararbeit sind in einem Executive Summary der Autoren (Ann-Kathrin Metzler und Gregor Ortega Wagner) zusammengefasst.

Zum Bericht

3D Druck kann Lieferengpässe verhindern und macht Unternehmen resistenter gegen Krisen. Gerade produzierende Unternehmen sollten additive Fertigung auf der Agenda haben.

 

Neue Handelshemmnisse, Embargo gegen Russland, die Coronakrise oder der Brexit zeigen, wie anfällig globale Lieferketten sind. Fehlende Ersatzteile oder wichtige Zulieferkomponenten legen Produktionen still und lösen Unternehmensrisiken aus. Kann der 3D Druck die Lieferketten sichern und produzierende Unternehmen resilienter machen?

Der Einsatz von 3D Druck ist in allen Produktionsprozessen sinnvoll, die auf Zulieferung großer, schwerer und wichtiger Teile angewiesen sind, wenn Ersatzteile nicht mehr beschaffbar sind oder für das Testen von Bauteilen. Das Unternehmen gewinnt die Hoheit über den Prozess, wird unabhängiger und schneller und kann Lagerkosten reduzieren. Dabei geht weniger um die generelle Rückverlagerung der Produktion nach Deutschland und das Ende der internationalen Arbeitsteilung, sondern um den klugen und gezielten Aufbau von additiven Fertigungskapazitäten zur Absicherung der Produktion. Additive Fertigung gehört auf die Agenda der Strategien von Industrieunternehmen.

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