IWF Studie 1

IWF-Studie: Deutschland mit am besten auf KI-Revolution vorbereitet

 

 

Auch beim Internationalen Währungsfonds geht man davon aus, dass die Fortschritte bei KI-Technik vor allem die wohlhabendsten Staaten betreffen.

 

In den am weitesten entwickelten Volkswirtschaften wird KI-Technik negative Folgen für etwa 30 Prozent der Arbeitsplätze haben, für weitere 30 Prozent werden die Folgen positiv sein. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF), in der außerdem erneut bilanziert wird, dass Schwellenländer und Staaten mit niedrigen Einkommen der neuen Technik in deutlich geringerem Ausmaß ausgesetzt sind. Das heißt demnach, dass sie sowohl weniger mit KI-Technik verbundene Störungen der Arbeitsmärkte erleben werden, als auch weniger positiv Effekte. Zu den am besten vorbereiten Staaten gehört der Studie zufolge die Bundesrepublik Deutschland.

 

Größere Einkommensunterschiede dank KI

 

Der rasante Fortschritt von KI-Technik habe die Welt in ihren Bann gezogen, schreibt IWF-Chefin Kristalina Georgiewa anlässlich der Veröffentlichung der Analyse. Bislang sei aber nicht abzusehen, ob die negativen oder die positiven Folgen überwiegen werden.

 

Ermittelt habe man nun, dass weltweit etwa 40 Prozent der Arbeitsplätze von KI betroffen sein werden. Aber anders als bei früheren technischen Revolutionen gehe es diesmal vor allem um hochqualifizierte Jobs. Für die am weitesten entwickelten Nationen seien die Gefahren deshalb am größten – genauso wie die Chancen. Es gebe außerdem ein reales Risiko, dass die Einkommens- und Vermögensschere sich weitere öffne: Wer KI nutzen kann, werde finanziell profitieren, wer nicht, werde zurückfallen.

 

Unter anderem anhand von Daten zur digitalen Infrastruktur, zur Innovationsfähigkeit, zum Humankapital, zu gesetzlichen Regelungen und der Arbeitsmarktpolitik haben die Autoren und Autorinnen der jetzt vorgestellten Studie einen "AI Preparedness Index" erstellt. Am besten auf die Einführung von KI-Technik vorbereitet ist demnach Singapur, vor den Vereinigten Staaten und Deutschland. Am Ende der Liste landen dagegen Staaten wie die Demokratische Republik Kongo, Laos und Nigeria. Die IWF-Chefin fordert deshalb, dass die am weitesten entwickelten Staaten KI-Innovation und -Einführung bei gleichzeitiger Entwicklung robuster Regeln vorantreiben sollen, die restlichen sollten sich auf Investitionen in digitale Infrastruktur und digital kompetente Arbeitskräfte konzentrieren.

 

 

Quelle:

Heise online

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