Softwareland Sachsen – Digitalisierung nutzen, Zukunft gestalten

Die Digitale Transformation hat eine neue Volkswirtschaft erzeugt. Die sechs größten Unternehmen der Welt sind Digitalunternehmen. Das größte Unternehmen in Deutschland ist SAP, ebenfalls ein Digitalunternehmen.

Obwohl die Softwarebranche in Sachsen auf eine hervorragende Entwicklung zurückschaut, kann man die Frage stellen, ob bereits alle Potentiale der Softwarebranche genutzt und gehoben werden. Von einem Softwareland Sachsen würde man sprechen, wenn über 50.000 Personen in dieser Branche tätig wären (analog von einem Autoland Sachsen oder einem Maschinenbauland, gegenwärtig mit jeweils ca. 40.000 Beschäftigte).

Es ist erklärtes Ziel der hinter diesem Positionspapier stehenden Verbände, unterstützenden Unternehmen und Institutionen, auf dieses Softwareland Sachsen hinzuarbeiten und dies in weniger als zehn Jahren trotz aller demographischen Herausforderungen zu erreichen.

Dahinter steckt die Erkenntnis, dass die Softwarebranche der Schlüsselfaktor zur Meisterung der Digitalen Transformation nicht nur für die eigene Branche, sondern für die gesamte sächsische, respektive deutsche Wirtschaft darstellt. Synergieeffekte zu einer komplexen High-Tech-Landschaft (Elektronik, Halbleitertechnik, Software) sind zweifellos vorhanden und können dabei gehebelt werden. Die Entwicklung von KI, insbesondere im Zusammenspiel von Software, Hardware und Smarten Systemen und Infrastrukturen, ist ein solcher Hebel, den das Softwareland Sachsen für die Positionierung als einer der führenden KI-Standorte nutzen sollte. Eine richtige Weichenstellung kann diesen Prozess begünstigen und wird damit der gesamten sächsischen Wirtschaft positive Impulse verleihen.

Im Positionspapier „Softwareland Sachsen“ formulieren wir die aus unserer Sicht notwendigen Schritte, Maßnahmen und Diskussionspunkte.

Positionspapier Softwareland Sachsen